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Psychologentag 2001

"Für den Wirtschaftsstandort Deutschland von Bedeutung"

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller übernimmt Schirmherrschaft über den Deutschen Psychologentag 2001

(hwd) "Dass der BDP bei der Wahl seines Mottos "Psychologie am Puls der Zeit" nicht zu hoch gegriffen hat", stellte Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller nach der Durchsicht des Programms für den Deutschen Psychologentag 2001 beeindruckt fest. "Die Themen zeigen das Profil eines Berufsstandes, der die Entwicklung unserer Gesellschaft konstruktiv zu begleiten und professionell zu geleiten gewillt ist, und zwar nicht zuletzt auf Gebieten, die für den Wirtschaftsstandort Deutschland von einiger Bedeutung sind", führt der Bundesminister in seinem Grußwort zur Übernahme der Schirmherrschaft über den Deutschen Psychologentag 2001 weiter aus. Natürlich ein Grund zur Freude für Dr. Friedrich-Wilhelm Wilker, der das Programm gemeinsam mit den Sektionen des BDP zusammengestellt hat. Er sieht die Übernahme der Schirmherrschaft durch den Bundesminister für Wirtschaft als Beleg dafür, "dass Qualität und Mischung unserer Beiträge stimmen." Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Markt-, Kommunikations- und Medienpsychologie, Tourismuspsychologie und andere verwandte Bereiche sind stark in den Vordergrund gerückt und prägen den Kongress mindestens ebenso wie die traditionell stark vertretenen Themen aus der Klinischen Psychologie und Psychotherapie.

Highlight-Hopping angesagt
Natürlich bereitet die Fülle der Beiträge mal wieder die Qual der Wahl. Vor allem, weil naturgemäß vieles parallel läuft. Andererseits ist die Chance nie größer als an diesen vier Tagen, sich zugleich umfassend über den Stand des Faches zu informieren, Neues zu entdecken, Anregungen nicht nur aus einem Tätigkeitsfeld für die eigene Arbeit in der Zukunft mitzunehmen. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen. Im übrigen haben es die Organisatoren den Teilnehmern so leicht wie möglich gemacht, sich ihren Bedürfnissen entsprechend zu orientieren. "Wer ein, zwei Felder vertiefend 'abarbeiten' will, findet seine Themen örtlich und zeitlich so zu Blöcken zusammengestellt, dass er seine Absichten optimal realisieren kann", erklärt Wilker. Dem thematisch nicht so festgelegten Besucher empfiehlt er das "highlight-hopping". Damit spielt der Programmplaner auf die Vielzahl von Einzelveranstaltungen an, die als "specials"oder "panels" durch die Aktualität der Themen und ihre hochkarätige Besetzung hervorstechen. Zum Beispiel die Specials "Börsenpsychologie", "Tourismuspsychologie" und "Neue Trends in der Managementlehre" oder die Panels "Bio-/Gentechnologie" "Frauen und Gesundheit" und "Verkehrspsychologie 2010".

Ehre wem Ehre gebührt: Pioniere und Jungwissenschaftler
Keinesfalls entgehen lassen sollte man sich die Begegnung mit den Persönlichkeiten, die auf dem Deutschen Psychologentag 2001 als Pioniere der Angewandten Psychologie geehrt werden und die es den Teilnehmern mit Vorträgen zu ihrer Disziplin danken: Prof. Dr. Jürgen Guthke, Leipzig, den der BDP bei der Eröffnung des Kongresses mit der "Hugo-Münsterberg-Medaille" auszeichnen wird (Vortrag des Preisträgers im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung zum Thema Diagnostik) und Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, Hamburg, der den Großen Georg-Gottlob-Preis erhält und über sein Lebenswerk "Miteinander reden- 30 Jahre Psychologie der Kommunikation" referieren wird. Was andererseits im Nachwuchs steckt, beweisen die 10 Kandidatinnen und Kandaten für den Georg-Gottlob-Studienpreis. Diese Jungwissenschaftler/innen präsentieren auf dem Deutschen Psychologentag 2001 die Ergebnisse ihrer praxisrelevanten Diplomarbeiten und konkurrieren dabei um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die von der Georg-Gottlob-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem BDP vergeben wird.

Kostenloses Rahmenprogramm
Das Rahmenprogramm bietet zunächst vor allem die Überraschung, dass alle Angebote kostenlos sind. Was aber keineswegs auf Kosten ihrer Attraktivität geht. Deshalb ist frühzeitige Buchung bzw. Anmeldung ratsam, wo die Plätze begrenzt sind. Das gilt insbesondere für den Empfang der Stadt Bonn im Alten Rathaus am Markt sowie für die Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Bundeshauptstadt und die Führung durch das Deutsche Museum mit BDP-Vizepräsident Harald Ackerschott. Ohne vorherige Platzreservierungen sondern nach dem Motto "rein kommt wer noch reinpasst" wird hingegen bei der Kongressdisco und der "Jazz and Art-Performance" verfahren und auch bei der Verleihung des Großen Georg-Gottlob-Preises an Prof. Schulz von Thun endet der Einlass erst nach Überfüllung.

Sensationell günstig: Übernachten im Tagungshotel
Ein besonders verlockendes Angebot haben die Organisatoren mit dem Komplettpaket "Tagen, essen und übernachten im Kongresszentrum" geschnürt. Wer zu einem attraktiven Preis und zugleich komfortabel direkt im Tagungshotel des Gustav-Stresemann-Instituts übernachten und sich verpflegen lassen will, muss sich allerdings mit seiner Anmeldung sputen, denn das Zimmerkontingent ist begrenzt. Aber auch die Umgebung bietet eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien. Zentral zur Bonner oder Bad Godesberger City bzw. zum Rhein und zum Siebengebirge mit dem berühmten Drachenfels und bekannten Petersberg gelegen, bietet sich der Deutsche Psychologentag 2001 im übrigen an, zumindest einen halben der hoffentlich schönen Herbsttage für einen Ausflug evtl. mit altbekannten oder gerade kennengelernten Kolleg(inn)en zu "opfern".

Der Deutsche Psychologentag 2001 dauert vom 1. bis zum 4. November und findet in Bonn, Gustav-Stresemann-Institut, statt. Programm/Anmeldeunterlagen über die homepage des BDP (www.bdp-verband.org) und bei der Deutschen Psychologen Akademie, Oberer Lindweg 2, 53129 Bonn, Tel. 0228 / 98731-28, Fax: -72, e-mail: dpa@bdp-verband.org.