Der Verband
Politik
Publikationen
Profession
Presse



Sektionen
Landesgruppen
BV Studierende
BV Studierende

Akademie
Verlag
Wirtschaftsdienst
Haus der Psychologie
Akademie


Suche auf den Seiten des BDP


    Facebook Twitter
XING LinkedIn
      Kontakt
      Impressum
      Sitemap










Von der "gesundheitlichen Volksbelehrung" zur "Gesundheitsförderung"

Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. in Bonn feiert 50-jähriges Jubiläum

"...die Vertreter der verschiedensten, an der gesundheitlichen Volksbelehrung interessierten Organisationen an einen Tisch zu bringen, damit alle Wünsche und Bestrebungen auf einander abgestimmt und zu einem sinnvollen Zusammenwirken gebracht werden können", so lautete die zentrale Protokollnotiz im März 1954 beim Gründungsprozess des "Bundesausschusses für gesundheitliche Volksbelehrung".
Der Runde Tisch im weiten Feld der Prävention wurde damit also schon sehr frühzeitig zu einer festen Einrichtung.

Die kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit des Verbandes wurde auf der vom Wort&Bild Verlag unterstützten Jubiläumsveranstaltung am 3. Mai 2004 im Hotel Maritim in Bonn von Bürgermeister Ulrich Hauschild und Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, welches die BfGe finanziell unterstützt, im Kreis von ca. 90 Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen und Wissenschaft ausführlich gewürdigt. Da der BDP Mitglied in der BfGe ist, nahm auch der Hauptgeschäftsführer des BDP, Armin Traute sowie die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit der Sektion GUS, Julia Scharnhorst, an der Veranstaltung teil.

Helga Kühn-Mengel MdB, Präsidentin der Bundesvereinigung seit 2002 und seit Anfang 2004 auch Patientenbeauftragte der Bundesregierung, verwies in ihrem Ausblick insbesondere auf die neuen Herausforderungen an Prävention und Gesundheitsförderung, die aus einer immer stärker alternden Gesellschaft erwachsen, und skizzierte die Möglichkeiten, die eine entsprechend notwendige Neuausrichtung des Gesundheitswesens hierzu bereitstellen könnte.
Vom "Bundesausschuss für gesundheitliche Volksbelehrung" über die "Bundesvereinigung für Gesundheitserziehung" (1969) und von dort zur "Bundesvereinigung für Gesundheit" (1992) verliefen die Entwicklungsphasen des seit 1997 nunmehr einzigen nationalen Dachverbands für Bundesorganisationen, die auf dem Gebiet der Prävention und Gesundheitsförderung arbeiten.

"Koordination" und "Vernetzung" sind auch heute noch die zentralen Anliegen der BfGe – schwierige, aber höchst sinnvolle, da Ressourcen schonende Aufgaben im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland. Eine besondere enge Zusammenarbeit besteht deshalb u.a. mit den Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung, die in 12 Bundesländern vertreten sind.
Fachthemen wie "Gesunde Schule", "Prävention von Kinderunfällen in Heim und Freizeit", "Förderung des Nichtrauchens und des Nichtraucherschutzes", "Verbesserung der Mund- und Zahngesundheit" und "Gesund Altern" spielten in den vergangenen Jahren eine bedeutsame Rolle in der Arbeit der BfGe - aber auch Querschnitt-Themen wie "soziale Benachteiligung", "Qualitätssicherung" und die bürgernahe Einbindung der "Neuen Medien" in den Arbeitsbereich der Prävention und Gesundheitsförderung.

Seit 1954, also von Anfang an, organisiert die BfGe im Auftrag des jeweils für "Gesundheit" zuständigen Bundesministeriums alljährlich für Deutschland den "Weltgesundheitstag" (stets am oder um den 7. April des Jahres).
In nahezu allen entscheidenden, mit Präventionsthemen befassten Gremien und Ausschüssen vertritt die Bundesvereinigung ihre derzeit 105 Mitgliedsorganisationen und setzt sich für die umfassende Integration der Prävention in alle Bereiche unseres Gesundheitswesens ein.
Im aktuellen Prozess um die "Stärkung der Prävention", u.a. durch Schaffung eines Präventionsgesetzes und Errichtung einer "Stiftung Prävention", ist die Bundesvereinigung an exponierter Stelle eingebunden.
Die BfGe ist ebenfalls Mitglied diverser internationaler Aktionsplattformen und Arbeitsausschüsse.

Weitere Informationen über die Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. und ihre Arbeit finden Sie unter www.bvgesundheit.de und den über dieses Portal erreichbaren Verlinkungen zu den Projekten und Kooperationspartnern der BfGe.
Die Geschäftsstelle der Bundesvereinigung in 53123 Bonn, Heilsbachstr. 30, erreichen Sie telefonisch zu den üblichen Bürozeiten unter 02 28 / 987 27 - 0, per Fax unter 02 28 / 64 200 24 oder per Mail unter bfge.pp@bfge-1.de.

6.4.2004