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Hinweise für Betroffene und ihre AngehörigenNach der Rückkehr der deutschen Touristen aus Südostasien spüren die Menschen, die diese Katastrophe überlebt haben, dass sie noch deutlich beeinträchtigt sind, von dem was sie dort erleben mussten. Sie sind froh, heil oder zumindest nicht schwerverletzt nach Hause zurückgekehrt zu sein. Auch Angehörige und Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen sind einerseits erleichtert und überglücklich, andererseits aber auch verunsichert und besorgt, wie sie ihren Angehörigen am Besten helfen und unterstützen können. Erwachsene, Jugendliche und Kinder waren betroffen und haben die Flutkatastrophe erlebt, mussten andere Opfer in der Katastrophe beobachten, viele haben Todesangst ausgestanden. Nach einer solchen psychischen Traumatisierung zeigen viele Menschen posttraumatische Reaktionen: Kinder, die psychisch traumatisiert aus der Katastrophe zurückkehren, zeigen Verhaltensweisen, die die Bezugspersonen in ihrer Umgebung häufig verunsichern. Betroffene selbst und ihre Angehörigen oder Freunde sind verunsichert darüber, wie diese Reaktionen und Verhaltensänderungen einzuschätzen sind, wie man damit umgehen sollte. Menschen, die Verwandte oder Freunde durch die Katastrophe verloren haben, müssen zudem noch Trauerarbeit leisten und neben den eigenen schweren seelischen Verletzungen auch noch den Verlust ihrer Angehörigen verarbeiten. Clivia Langer, Sektion Klinische Psychologie
6.1.2005
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