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Landesgruppe Berlin stimmt Fusion mit Brandenburg zu

Auf der Mitgliederversammlung am 14. März haben sich die Mitglieder der Landesgruppe Berlin des BDP einstimmig für eine Fusion mit der Landesgruppe Brandenburg noch in diesem Jahr ausgesprochen. Damit werden Berlin und Brandenburg die ersten Gliederungen des BDP sein, die ernst machen mit dem von der Delegiertenkonferenz im Herbst vergangenen Jahres gefassten Beschluss, die Ressourcen von Landesgruppen zu bündeln, indem historisch zusammen gehörende oder kleine Landesgruppen fusionieren. So sollen Synergien gehoben werden.

Der Vorstand der Landesgruppe Berlin hatte vor zwei Jahren schon einmal den Antrag zur Fusion mit Brandenburg der Mitgliederversammlung vorgelegt; damals hatten die Berliner jedoch abgelehnt, vor allem weil die Auswirkungen auf das Finanzbudget der Landesgruppe unklar waren. Günter Romkopf, der Landesgruppen-Vorsitzende, sicherte jetzt zu, dass die Landesgruppe keine finanziellen Nachteile aus der Fusion haben werde.
Die Brandenburger Mitglieder hatten sich bereits im Dezember für die Fusion ausgesprochen.

Romkopf bedankte sich bei den Mitgliedern und bezeichnete die Versammlung als historisch für den BDP. Mit der Fusion wachse zusammen, was Jahrhunderte lang zusammengehört habe und erst mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom Alliiertenkontrollrat auseinander gerissen wurde. Berlin war seit 1701 Hauptstadt des Königreichs Preußen.

Dr. Juliana Matt, Vorsitzende der Landesgruppe Brandenburg, sieht viele Chancen in einem Zusammengehen der Landesgruppen. Berlin liege im Zentrum von Brandenburg, so dass es viel einfacher für Brandenburger Mitglieder sei, zu Versammlungen der fusionierten Landesgruppe nach Berlin zu kommen als z.B. nach Cottbus. Mit einem Vorstand für beide Landesteile werde es auch einfacher sein, ein schlagkräftiges, vollständiges Team an engagierten Vorstandsmitgliedern zu finden. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hatten die beiden Landesgruppen Fachveranstaltungen nur noch gemeinsam organisiert, die Vorstände hatten zusammen getagt.

Im nächsten Schritt muss nun die Delegiertenkonferenz des Gesamtverbands die Fusion beschließen. Dann werden beide Landesgruppen – voraussichtlich Ende des Jahres – eine Fusionsversammlung abhalten, auf der auch ein neuer Vorstand gewählt werden soll.

Vor der Versammlung hatte der Fachreferent des BDP, Fredi Lang, über Entwicklungsstand und Perspektiven der Profession Psychologie in Deutschland gesprochen.

15.3.2007