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Für erfolgreiche Tarifgespräche braucht es eine starke Gewerkschaft

Aufruf der BDP-Mitglieder in der Bundesfachkommission PP/KJP: Werden Sie Mitglied bei ver.di!

Derzeit führt ver.di für ihre Mitglieder Entgeltverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Von den Veränderungen in der Tariflandschaft sind letztlich fast alle angestellten Diplom-Psychologen, Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten betroffen. Für ihre berechtigten Einkommensforderungen setzen sich in der ver.di-Bundesfachkommission PP/KJP BDP-Mitglieder sowie Vertreter anderer Therapeutenverbände ein. Mit wie viel Erfolg, hängt nicht zuletzt von der Stärke der Gewerkschaft ab. Der BDP hat mit ver.di und davor mit der DAG und der ÖTV in der Vergangenheit einiges erreicht. Jetzt geht es u.a. um die neue Entgeltordnung, die Gleichstellung der Psychotherapeuten mit den Fachärzten und eine angemessene Vergütung und Stellung der PiA. BDP-Vizepräsident Laszlo Pota schreibt dazu in einem Brief an die angestellten Mitglieder des BDP: "Auch die Absicherung von Diplom-Psychologen-Stellen behalten wir im Blick. Wir haben es in den vergangenen Monaten bei anderen Berufsgruppen erlebt und erleben es in diesen Tagen: Erfolge für Arbeitnehmer müssen zum Teil durch Demonstrationen und Streiks erkämpft werden. Diese verlangen ebenso wie die tägliche Beratungsarbeit finanzielle Rücklagen. Die Stärke der Gewerkschaft wächst mit der Zahl ihrer Mitglieder. Wir rufen deshalb alle angestellten Psychologinnen und Psychologen, PP, KJP und PiA auf, jetzt Mitglied bei ver.die zu werden und damit auf die laufenden Tarifverhandlungen positiv Einfluss zu nehmen. Heraus aus der Zuschauerrolle! Nur solidarisch verbunden haben wir mit ver.di die Chance, unsere Interessen durchzusetzen." Lesen Sie den Aufruf im Wortlaut und Auszüge aus dem Brief des Vizepräsidenten (PDF).

28.3.2008