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Informationsdienst Psychologie - IDP 1/2004
Sportpsychologie in Kürze
Die Sportpsychologie möchte Verhalten und Erleben im Sport angemessen erfassen, d.h. es nach Konstanz und Veränderlichkeit beschreiben (Deskription), die Bedingungen von Konstanz und Veränderlichkeit feststellen (Explanation), den künftigen Verlauf vorhersagen und beeinflussen (Intervention).
Sportpsychologie fußt auf der Allgemeinen Psychologie, der Entwicklungspsychologie, der Sozialpsychologie und der differentiellen Psychologie.
Als Forschungsgebiet widmet sie sich der Kognition (Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Motorik), der Motivation, Emotion, dem Lernen und Handeln, der Entwicklung (Motorik, Selbstkonzept), der Persönlichkeit und der sozialen Interaktion (Gruppenprozesse, Teams, Führung).
Als Anwendungsfach zielt sie auf die Optimierung individueller Handlungskompetenz, und der Beziehungen der Sporttreibenden zu ihrem sozialen Umfeld sowie auf die Optimierung der Organisationsstrukturen und Abläufe im Sport.
Anwendungsfelder der Sportpsychologie sind der Leistungssport (Eignungsbeurteilung, Trainingssteuerung, Psychologisches Training, Zustandsoptimierung), der Gesundheits- und Rehabilitationssport, der Schulsport und der Breiten- und Freizeitsport.
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