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Informationsdienst Psychologie - IDP 2/2004

Coaching für kleine und große Sport-Stars

Den Sport-Promis in unserer "medialen Scheinwelt" fehlt es häufig an neutralen und kompetenten externen Coaches. Dabei gibt es auch in Deutschland ein Angebot von gut ausgebildeten, professionellen Sportpsychologen, die Coaches im Sportbereich.

Von Cord Bitter

1. Einleitung
Eine neue Dienstleistungsbranche boomt in Deutschland: Coaching. Pro Jahr werden rund 10 Milliarden Mark für Motivationskurse, Persönlichkeitsseminare, Karriereberatung und die einschlägige Literatur ausgegeben. Nach Schätzungen des Berufsverbandes Deutscher Psychologen e.V. (BDP) sind in Deutschland etwa 30.000 Coachs tätig. Das gigantische Angebot wächst jährlich um schätzungsweise 2000 Coaches und Trainern.

Was bisher überwiegend nur vom Top-Management in der Wirtschaft, von Politikern oder von Sport-Idolen wie Boris Becker mit mehr oder weniger messbarem Erfolg in Anspruch genommen wurde, findet zunehmend auch Zuspruch bei den aufsteigenden Sport-Stars im Zeitalter von Oliver Kahn, Sebastian Deisler, des "Zickenduells Claudia Pechstein versus Anni Friesinger" und "Sven Hannawald - Der Popstar!"

Viele Sportler und Trainer aus dem (Hoch-)Leistungssport werden in unserer Medienwelt zukünftig einen kompetenten und unabhängigen Coach benötigen, der sie sowohl vor, während und nach einem sportlichen Wettkampf mental betreut als auch außerhalb der Sportarenen optimal berät und unterstützt, z.B. "Wenn der Journalist zweimal klingelt". Dies zeigen nicht zuletzt auch zahlreiche erfolglose Beispiele aus dem Profifußball, wo es nur so von selbsternannten inkompetenten "Mentaltrainern" wimmelt, die ohne diagnostisches Wissen und begründete Systematik Spieler über glühende Kohlen laufen lassen und die Mannschaft anschließend das entscheidende Spiel verliert. Wo Spielern nach einer Negativserie vom Trainer ein Maulkorb verpasst wird. Oder "Trainer sich schon für Kopfspezialisten halten, wenn sie Spieler das Grasfressen predigen" (WAZ, 12. März 2002; F.L.).

Im schlimmsten Fall brechen Trainer und Sportler dieses "Training" mit der Etikettierung "Coaching" verstört ab und beschließen, sich nie wieder in die Hände eines (Psycho-)Trainers zu begeben. Dies ist allzu verständlich, in vielen Fällen aber auch bedauernswert. Denn es gäbe durchaus kompetente Hilfe für diese zu Recht Enttäuschten. In Deutschland gibt es ein Angebot von gut ausgebildeten, professionellen Sportpsychologen, die sich auf die sport-psychologische Beratung und Betreuung von Sportlern und Trainern spezialisiert haben, und die den hohen Qualitätsanforderungen im modernen Leistungssport gerecht werden.

Was aber bedeutet "Coaching" im Sport (Kap.2) ? Wie soll man unter den Anbietern die Spreu vom Weizen trennen, wenn keine allgemein-verbindlichen und transparenten Qualitätskriterien für die Dienstleistung Coaching im Leistungssport zu bestehen scheinen? Woran erkenne ich also ein kompetentes sportpsychologisches Coaching (Kap.3)? Und schließlich: Wie finde ich den für mich passenden Coach (Kap.4) ?

2. Coaching im Sport
Der Begriff "Coaching" als fördernde Maßnahme hat eine weit ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition. So bezeichnete man mit dem aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum stammenden Ausdruck "Coach" diejenigen Personen, die andere auf spezielle Leistungen im Sport oder für Prüfungen vorbereiteten. Ursprünglich bedeutet "Coach" die Kutsche, später war mit "Coach" oder "Coachman" auch der Kutscher gemeint. Horst Rückle, ein langjähriger Trainer, Coach und Berater für Manager und Unternehmen, beschreibt den Zusammenhang zwischen den Begriffen Kutscher und Coach folgendermaßen:
"Zwischen der damaligen sprachlichen Bedeutung und dem heutigen Verständnis für Coaching besteht ein Zusammenhang. Denn der Kutscher hat die verantwortungsvolle Aufgabe, seinen Pferden Leistungen abzuverlangen, ohne sie zu überfordern. Die Leistung der Tiere ist davon abhängig, wie er mit ihnen umgeht. Der gute Kutscher wird seine Pferde pflegen, mit Nahrung und Wasser versorgen und wird die psychologischen Wirkungen von Zuwendung nutzen. Er will die Pferde so lenken, dass sie auf dem richtigen Weg bleiben und Fehltritte vermeiden. [...] Wenn wir nun die Aufgabe und das Ziel des Kutschers auf den Coach übertragen, werden die Parallelen deutlich" (Rückle, 2000, S. 15).

Coaching im Sport umschreibt die Beratung, Betreuung und Motivierung von Leistungssportlern und ihre Trainer sehen insbesondere in der mentalen Vorbereitung und Betreuung neben dem körperlichen Training die wichtigste Komponente ihres Erfolgs (vgl. Rauen, 1999).

Hans Eberspächer, Sportpsychologe und langjähriger Experte für Coaching im Sportbereich, definiert das Coaching folgendermaßen:
"Coaching ist Betreuung im Sinne teilnehmender Hilfestellung beim Lösen von Problemen im leistungsorientierten Sport vor, während und nach Beanspruchungen und Belastungen in Training und Wettkampf. Die Basis ist psychologisches Grundlagen- und [...] Alltagswissen. Coaching impliziert Diagnostik, Beratung, Modifikation suboptimalen Erlebens, Verhaltens und Handelns. Effizienzkriterium ist die realisierte sportliche Leistung" (Eberspächer, 1983, S. 297).

Coaching im Leistungssport beinhaltet also weit mehr als "nur" (sportpsychologisches) Training. Beim Sport beinhaltet das Training hauptsächlich das Erlernen und Ausführen bestimmter Techniken und körperlichen Übungen sowie systematische Qualifizierungsmaßnahmen bezüglich Strategie und Taktik. Umgesetzt wird dies im Rahmen eines festen Trainingsplanes, der auf eine Leistungsoptimierung ausgerichtet ist (Hahn, 1989).

Ein kompetentes Coaching im Leistungssport hingegen sollte im Idealfall ganzheitlich die psychologischen Komponenten der sportlichen Leistung und der Persönlichkeit des Sportlers und Trainers unter Berücksichtigung seiner besonderen individuellen Situation (Medien, Umfeld, Familie, Freunde, Sponsoren,...) zum Gegenstand der Beratung machen. Dazu gehört i.d.R. auch die Begleitung der Athleten vor, während und nach einem Wettbewerb. Denn gerade Hochleistungssportler sind bei Wettkämpfen großer psychischer Belastung ausgesetzt, auf die sie mit einem herkömmlichen Training allein nicht mehr adäquat vorbereitet werden können (vgl. Gikalos, 1989).

3. Professionelles Coaching im Leistungssport
Jedes professionelle Coaching im Leistungssport beginnt mit der Prüfung der notwendigen Voraussetzungen der sportpsychologischen Beratung und Betreuung. Diese ersten diagnostischen Informationen sind notwendig, wenn auch nicht hinreichend für eine effektive Beraterleistung. Dazu zählen:

  • Freiwilligkeit: Der Sportler/Trainer hat ein eigenständiges und begründetes Interesse an der Beraterbeziehung.
  • Diskretion: Alle Inhalte des Coaching sind und bleiben vertraulich.
  • Persönliche Akzeptanz: Das Vertrauen zwischen Sportpsychologe und Sportler/ Trainer und die gegenseitige Akzeptanz sind gegeben.

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, beginnt der eigentliche diagnostische Prozess. Mit dem Sportler und Trainer wertet der Sportpsychologe gemeinsam und interaktiv seine Erfahrungen aus, sammelt möglichst alle relevante Informationen und entwickelt daraus schließlich ein genaues Coaching-Programm, dass von beiden Seiten akzeptiert wird. Auf dieser Grundlage unterstützt der Sportpsychologe den Sportler und Trainer systematisch bei seiner in erster Linie sportlichen, leistungs-orientierten Bewältigung. Was im Coaching konkret bearbeitet werden soll, bestimmt also letztlich immer der Sportler und Trainer und nicht der Sportpsychologe oder gar ein externer Auftraggeber!

Der Sportpsychologe nimmt dabei eine ressourcen-orientierte Perspektive ein. Er steuert persönliche Stärken, positive Seiten, mentale, soziale und gesundheitsfördernde Faktoren/Prozesse beim Sportler und Trainer an. Sein zentrales Ziel ist die Hinführung des Sportlers und Trainers zur optimalen Leistung im Wettkampf.

Beim leistungsorientierten Coaching für sehr erfolgreiche und in der Öffentlichkeit bekannte Leistungssportler und Trainer könnte es beispielsweise konkret um folgende Anlässe gehen:

  • Sie möchten lernen, wie sie persönlich mit dem Wettkampfstress auf Dauer noch effektiver und gesünder umgehen können.
    • Wettkampfvorbereitung
  • Sie möchten ihr Führungs- und Kommunikationsverhalten gegenüber einzelnen Athleten/Spielern situations-angepasst optimieren.
    • Kommunikationstraining
  • Durch ihren Erfolg und ihrer Popularität haben sie sämtliche Bezüge zum normalen Alltag und zu ihrem früheren sozialen Umfeld verloren und suchen nun wieder vertrauensvolle Beziehungen zu Freunden, die sie als Mensch und nicht als "Star" schätzen, usw.
    • Psycho-soziale Beratung
  • Sie würden gerne ihre sportliche und/oder ihre persönliche Situation / Zukunft unter Anleitung und Aufsicht eines psychologisch geschulten und unabhängigen Gesprächspartners vertrauensvoll besprechen.
    • Persönlichkeitsbildung
  • Sie möchten ihr Interviewverhalten vor laufenden TV-Kameras verbessern, bzw. sich zukünftig noch überzeugender, authentischer und glaubwürdiger in der Öffentlichkeit und gegenüber Journalisten präsentieren.
    • Medientraining

In der Grundkonstellation einer sportpsychologischen Beratung nehmen der Sportler und sein Trainer gemeinsam teil - der Sportpsychologe als Berater für beide Seiten. Bei diesem Beratungsmodell ist die Position des Sportpsychologen ein in das Gesamtsystem integriertes Element. Die Pfeile verdeutlichen den Grad der Intensität der wechselseitigen, kommunikativen Beziehungen zwischen den Beteiligten.

Wie effektiv dieser systemische Arbeitsansatz beispielsweise im Mannschaftssport sein kann, zeigt die sehr erfolgreiche Arbeit des Sportpsychologen Lothar Linz mit der deutschen Herren-Hockey-Nationalmannschaft, die im Frühjahr 2002 erstmals den WM-Titel holen konnte. "Der Psychologe ist dabei nicht distanzierter Betrachter und Berater, sondern vielmehr fester Bestandteil des Trainer- und Betreuerstabs und ausdrücklich identifiziert mit der Mannschaft und ihrem Erfolg." (vgl. Praxisbericht von Linz, 2002, S. 20).

In anderen weit verbreiteten Beratungsmodellen ist der Sportpsychologe weniger in das Gesamtsystem integriert. Und dies kann seine guten Gründe haben. Denn welche Beratungskonstellation letztlich gewählt wird, hängt von der jeweiligen spezifischen Aufgabenstellung und den besonderen Umständen der Mannschaft, des Sportlers und des Trainers ab. Dazu drei Beispiele aus der Praxis:

  1. Trainer-Einzelberatung: Bei einer Bundesliga-Fußballmannschaft im Abstiegskampf bietet sich eher eine Trainer-Einzelberatung an. Denn in dieser bedrohlichen Situation sind viele Spieler häufig stark verunsichert, der Trainer selbst befindet sich womöglich mit einzelnen Spielern in einer "Konfliktspirale", unter den Spielern selbst gibt es mittlerweile zahlreiche persönliche Konflikte, das "Wir-Gefühl" ist weg usw. Hier ist vor allem der Trainer als starke einfühlsame und motivierende Führungspersönlichkeit gefragt. Als Intervention wird dem Trainer beispielsweise vom Sportpsychologen empfohlen, seine Aufmerksamkeit auf die Stärken und positiven Seiten jedes einzelnen Spielers auszurichten und in der direkten Kommunikation mit den Spielern entsprechend positive Rückmeldungen zu geben (vgl. Kirchhof, 2002).
  2. Sportler-Einzelberatung: Wenn ein sehr erfolgreicher Sportler von seinem Team und der Öffentlichkeit nur noch als unnahbarer, arroganter Pop-Star betrachtet wird, er seinen privaten Freundeskreis verloren hat, oder die Medien ihn scheinbar unaufhaltsam belagern, wäre eine externe Sportler-Einzelberatung indiziert. Als geeignete Interventionen kämen in diesem Einzelfall beispielsweise die psycho-soziale Beratung und ein professionelles Medientraining in Frage.
  3. Athleten-Trainer-Beratung: Ein Schwimmer aus dem A-Kader mit Wettkampf-Startfieber und Konflikten im A-Kader-Team wäre besser beraten, wenn auch sein persönlicher Trainer am Coaching-Prozess teilnehmen würde. Zusammen mit dem Schwimmer und seinem Trainer ließen sich nach einer sorgfältigen Diagnostik des Sportpsychologen u.a. sportpsychologische Trainingsmaßnahmen zur Verbesserung der Wettkampfstabilität ableiten, die anschließend dem Schwimmer vom Trainer im täglichen Training kompetent vermittelt werden.

Diese drei Beispiele sollen genügen, um aufzuzeigen, dass es einerseits immer von der besonderen Situation und von den Erwartungen der Sportler und der Trainer abhängt, welches Beratungsmodell der Sportpsychologe anbietet. Andererseits hängt eine erfolgreiche sportpsychologische Beratung und Betreuung natürlich auch davon ab, über welche Beratungskompetenz der jeweils kontaktierte Sportpsychologe in der Sportpraxis verfügt - der eine ist stärker im Team-Coaching, der andere ist ein Experte für Einzel-Coachings.

Dass der Sportpsychologe "den eigentlichen Trainer (...) in seinem Wirkungskreis verdrängt oder ihn gar ersetzen möchte, ist ein Missverständnis, ein Trugschluss, auch wenn manche Trainer sich zu Coachs entwickeln und manche Coachs auch Traineraufgaben übernehmen. Die eigentliche Aufgabe des Sportpsychologen hat mit der des Trainers nur am Rande zu tun. Es ist eher so zu sehen, dass sich ihre Tätigkeiten ergänzen" (Rückle, 2000, S. 16). Die Sportpsychologen arbeiten in einem Expertenteam von Trainer, Co-Trainer, Mediziner, Biomechaniker, Leistungsdiagnostiker, Physiotherapeuten usw. (vgl. Linz, 2002, 2003)

Im eigentlichen - meist zeitlich begrenzten - Coaching-Prozess werden dem Sportler und Trainer vom Sportpsychologen weder Lösungen von der Stange aufgedrängt, noch ist der in der Praxis tätige Sportpsychologe nur Wissenschaftler, ein Lehrer, Ratschlaggeber (Ratschläge sind Schläge!) oder Verkäufer von Kochbuchrezepten sondern ein kompetenter und psychologisch geschulter Impuls- und Feedbackgeber. Nicht zuletzt durch seine sorgfältige Diagnostik, in der möglichst viele relevante Informationen berücksichtigt werden, und aufgrund des systematisch durchgeführten Coaching-Prozesses grenzt sich ein ausgebildeter Sportpsychologe von dem momentan ausufernden Markt der pseudo-psychologischen Dienstleistern ab.

4. Wie finde ich den für mich passenden Coach?
Bisher kann sich in Deutschland jeder "Mentaltrainer" oder "Coach" nennen und muss dafür keinerlei formale Qualifikationen nachweisen. Nach der einschlägigen Fachliteratur sollte jedoch jeder Coach bzw. professionelle Sportpsychologe Qualifikationen mindestens in folgenden Kernbereichen vorweisen können: Studium der Psychologie (Diplom) oder der Sportwissenschaften (Diplom), Grundlagenwissen in der jeweiligen Sportart, Erfahrungen im Umgang mit (sport-) psychologischen und therapeutischen Verfahren, diagnostisches Wissen, ein transparentes, kunden-orientiertes Coaching-Konzept, vielfältige Berufs- und Beratererfahrungen und persönliche Kompetenzen.

Zu seinen persönlichen Kompetenzen zählen: selbstsicheres Auftreten, Glaubwürdigkeit, persönliche Integrität, Kongruenz, absolute Verschwiegenheit bzgl. der Inhalte des Coaching, spricht die Sprache des Sportlers und Trainers, Empathie, Unabhängigkeit und Offenheit, Interesse an den Anliegen des Sportlers und Trainers, beherrscht das Timing und ist zielgerichtet, starke Motivation für sportliche Erfolge des Sportlers und Trainers, Reflexion der eigenen Arbeit in der Supervision.

Eine sehr aufschlussreiche Bundestrainerbefragung im Auftrag des DSB konnte u.a. offen legen, dass viele Trainer Schwierigkeiten haben, in Deutschland qualifizierte Sportpsychologen zu finden (vgl. Eberspächer, Immenroth, Mayer 2002). Dies könnte sich in Zukunft ändern, denn dem Trainer/Sportler/Athleten stehen bei Bedarf viele qualifizierte und praktisch tätige Sportpsychologen zur Verfügung. Den schnellsten und bequemsten Zugang zu ihnen finden sie über das Internet, wo sie direkten Kontakt zu den für sie passenden und finanzierbaren Sportpsychologen aufnehmen können (Sportpsychologen-Datenbanken im Internet siehe Fußnote).

Was das große Vorbild USA (Ebeling, 2000) seit langem erfolgreich praktiziert, nämlich die systematische und professionelle Integration sportpsychologischer Inhalte und Angebote in die Wettkampfvorbereitung, könnte so schon bald auch im deutschen Leistungssport Realität sein. Denn jeder im modernen Leistungssport weiß:

"Coaching im Sport ist inzwischen zu einem unverzichtbaren Instrument in der Förderung sportlicher Leistungen geworden. Seine Bedeutung wuchs durch die Tatsache, dass den Sportlern nicht allein dadurch geholfen war, dass sie physisch, technisch, taktisch durch den reinen 'Trainer' für den Wettkampf vorbereitet waren. Vielmehr war die 'mentale Fitness', die Spitzensportler maßgeblich durch den Sportpsychologen erlangt hatten, eine der wichtigsten Voraussetzungen für deren Spitzenleistungen" (Rückle, 2000, S. 16).

Sportpsychologen-Datenbanken im Internet:
www.bisp-sportpsychologie.de, www.sportsgeist.de, www.netzwerk-sportpsychologie.de

Der Autor:
Cord Bitter, Diplom-Psychologe, selbständiger Coach, Medien- und Sportpsychologe, u.a. bundesweit tätig im Medientraining und im Einzelcoaching von TV-/Radio-Moderatoren, Künstlern, Managern, für den Olympiastützpunkt Hamburg / Schleswig-Holstein sowie für die Einzelberatung verschiedener Spitzenathleten/Trainer (insb. aus den Sportarten Fußball, Leichtathletik, Reiten, Schwimmen). Er ist seit vielen Jahren Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologen e.V. (BDP), Medienexperte des BDP sowie eingetragener Coach bei www.coaching-report.de. Bitter lebt in Berlin.
E-Mail: mail@cord-bitter.de, Web: www.cord-bitter.de

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