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Informationsdienst Psychologie - IDP 3/2005 Kinder und Jugendliche als Betroffene von Gewalt und Notfällen in der SchuleGewalt-, Notfall- und Krisensituationen machen vor der Schultür nicht halt. Egal ob Kinder und Jugendliche außerhalb oder gar innerhalb der Schule zu Opfern oder Mitbetroffenen von Gewalt, Unfällen oder Katastrophen werden, solche Ereignisse gehen am System Schule nicht folgenlos vorbei. Wenn ein Schüler zusammengeschlagen und ausgeraubt wird, e ine Lehrerin eine Morddrohung erhält, eine Schülerin einen Suizidversuch macht, ein Lehrer ermordet wird, wenn Schüler Zeugen eines tödlichen Unfalls werden, etc. kann dies zu krisenhaften Zuspitzungen in der Schule führen, die einer angemessenen Verarbeitung bedürfen, betont RIA Uhle beim Deutschen Psychologentag in Potsdam. In Berlin hat sich ein schulpsychologisches Unterstützungssystem etabliert, das den Schulen im Gewalt- und Krisenfall professionelle psychologische Hilfe gewährt. Gewaltprävention und Krisenintervention im Schulbereich sind Arbeitsfelder, die in der Berliner Schulpsychologie seit 2003 durch ein Team von 15 speziell qualifizierten Schulpsychologinnen und Schulpsychologen schwerpunktmäßig bearbeitet werden. Die Referentin gehört dem o.g. Team an. Sie skizziert die Arbeitsschwerpunkte und Handlungserfordernisse im Schulbereich und berichtet aus ihren praktischen Erfahrungen im Umgang mit Gewalt- und Notfallsituationen an Schulen in Berlin. Dabei werden folgende Themen umrissen:
Donnerstag, 10.11.2005 [ Übersicht ] |
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