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Informationsdienst Psychologie - IDP 3/2005 Coaching bei Konflikten am ArbeitsplatzCoaching als Beratungsform für Führungskräfte hat sich in den letzten Jahren immer umfassender als Instrument der Personalentwicklung etabliert. Wir finden es heute nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Verwaltungssystemen und sozialen Dienstleistungseinrichtungen wie Kliniken, Schulen, Beratungsstellen oder Kinderheimen. Auf diesem Gebiet tätig ist Astrid Schreyögg, die dazu beim Psychologenkongress in Potsdam referiert. Den häufigsten Anlass, Coaching in Anspruch zu nehmen, bilden wahrscheinlich konfliktäre Konstellationen. Sie erzeugen bei den betreffenden Führungskräften oft Panik mit der Neigung zu vordergründigen Schuldzuweisungen. Das wiederum führt oft zu weiteren schwerwiegenden Problemen in Organisationen. Zur Verneidung solcher Effekte benötigt der Coach gerade für die Beratung von Konflikten ein breites Inventarium an diagnostischen und methodischen Mustern. Hier spielen Konzepte aus der Arbeits- und Organisationspsychologie eine ebenso große Rolle wie solche aus dem Bereich der Klinischen Psychologie. In manchen Fällen muss auch Wissen aus der Soziologie oder aus der Managementlehre herangezogen werden. Und methodisch sind gelegentlich Variationen in Richtung Mediation angebracht. Samstag, 12.11.2005 [ Übersicht ] |
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