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Informationsdienst Psychologie - IDP 3/2005 Umgang mit suizidalen Krisen bei Kindern und JugendlichenJede Lebensphase birgt die Möglichkeit von Krisen bis hin zur akuten
oder chronischen Verzweiflung, die mit Suizidalität einhergehen kann. Ein
erstes Gespräch ohne Anmeldebogen, Einverständniserklärung der
Eltern, Meldung an die Krankenkasse oder Angaben von persönlichen Daten
wie Name oder Adresse ist das Angebot der Beratungsstelle „Die Arche e.V.“ in
München, wo Dr. Sebastian Wolf arbeitet. Über seine Tätigkeit
berichtet er beim Deutschen Psychologentag in Potsdam: Die Abwendung einer suizidalen Handlung des Jugendlichen hat dabei oberste Priorität. Hauptfokus ist die tragfähige Beziehung ab dem ersten Kontakt. Zur Abschätzung der Suizidalität werden die Bereiche „Signale und Warnhinweise“, „mögliche Motive“, „typische Gefühle beim Jugendlichen und beim Erwachsenen“ sowie die „familiären Belastungsfaktoren“ zur Hilfe genommen. Grundsätzlich wird versucht, die Jugendlichen eigenverantwortlich über Hilfsmöglichkeiten zu informieren und Ihnen, sofern gewünscht, bei der Umsetzung beizustehen. Eine gute Kooperation mit verschiedensten Stellen des psychosozialen Netzwerkes ist dafür notwendig. Samstag, 12.11.200 [ Übersicht ] |
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