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Informationsdienst Psychologie - IDP 3/2005 Jung sein - aber nicht alt werdenWenn Kinder krank sind und zwar so krank, dass alle Familienangehörigen wissen, dass sie das Erwachsenenalter nicht erreichen werden, so hat das weitreichende Auswirkungen für alle Beteiligten. Die Zeit zwischen Diagnosestellung und dem Tod eines jungen Menschen ist – je nach Erkrankung – unterschiedlich lang. Abhängig von diesem Zeitraum, den Symptomen und den Begleiterscheinungen einer Erkrankung sind unterschiedliche Unterstützungsmaßnahmen für die Familien notwendig bzw. möglich. Daher macht es einen Unterschied, ob es sich z.B. um eine Tumorerkrankung handelt, die nur zu 30 % die Todesursache bei den 0-15-Jährigen mit lebenslimitierenden Erkrankungen darstellt, oder um eine andere Erkrankung, z.B. eine Stoffwechselerkrankung. In Deutschland gibt es vielfältige Angebote für diese Familien in der Begleitung und Unterstützung vor und nach dem Tod der Kinder und Jugendlichen. Was Großeltern, Eltern oder Geschwisterkinder benötigen, um „gesund“ zu bleiben, und was sie gar nicht brauchen, will Gerlinde Dingerkus mit ihrem Beitrag beim Psychologenkongress in Potsdam veranschaulichen. Donnerstag, 10.11.2005R 0 231 Walter Jacobsen 14.30 Uhr [ Übersicht ] |
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