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Pressemitteilung Reaktion auf Tourismusboom Experten planen schnelle psychologische Hilfe bei Notfällen im In- und AuslandPsychologenverband: Notfallpsychologie im Unglücksfall standardmäßig zum Einsatz bringen - Vorbild Notfallmedizin Flugzeugabstürze, Zugunglücke, Geiselnahmen, aber auch Gewalterlebnisse anderer Art haben oft traumatische Folgen für Opfer und Helfer. Sie alle sollen künftig noch rascher und kompetenter psychologische Hilfe erfahren. Über dieses Ziel verständigte sich das Präsidium des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) während einer gestern zu Ende gegangenen dreitägigen Sitzung gemeinsam mit Experten in Berlin. Der BDP sieht Chancen für eine bessere psychologische Notfallversorgung in einer einheitlichen Regelung, vergleichbar der Notfallmedizin. Angestrebt wird eine Koordinierung der bereits existierenden Netzwerke von Notfallhelfern sowie der Einsatz multidisziplinärer Teams. Eine einheitliche Ausbildung soll gleiche Standards für Notfallhelfer unabhängig von ihrer Profession gewährleisten. "Vor allem aber müssen wir die Notfallpsychologie in den Köpfen der Verantwortlichen besser verankern, damit wir Menschen in außerordentlichen Situationen besser helfen und spätere schwere Erkrankungen verhindern können", sagte BDP-Präsident Hellfritsch. In den nächsten Monaten will sich der BDP mit Vertretern von Politik und Verbänden darüber verständigen, wie sich die Vorschläge seiner Expertenrunde möglichst zügig realisieren lassen. Eine Zusammenarbeit mit dem von Staatssekretär Volmer angekündigten Expertengremium des Auswärtigen Amtes wird angestrebt. idp
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