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Pressemitteilung Thüringen stärkt Schulpsychologie trotz finanzieller EngpässeKultusminister Krapp bei der Delegiertenkonferenz des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) in Gera Thüringens Kultusminister Dr. Michael Knapp hieß heute (Samstag) die Abgesandten des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) zu ihrer Delegiertenkonferenz in Gera willkommen. Rund 110 Vertreter aller Landesgruppen und Sektionen beraten in Gera über die Beteiligung von Psychologen an der Lösung gesellschaftlicher Probleme. Wörtlich fuhr er fort: „In den vergangenen zehn Jahren spielte die Beratung von Lehrkräften eine immer größere Rolle. Schulpsychologen unterstützen in kritischen Situationen, geben Hilfen bei Kommunikationsstörungen im Kollegium und helfen im Berufsalltag. Die Fachkompetenz der Schulpsychologen wird zunehmend auch in der Einzelfallberatung von Familien mit Kindern aller Schularten und mit den unterschiedlichsten Anliegen und Problemlagen gesucht. Schulpsychologen initiieren, empfehlen, planen und begleiten vorbeugende wie fördernde Maßnahmen gegen Lern- und Leistungsstörungen. Konkret gehe es u.a. darum, Schüler und Lehrer zu stärken, das Schulklima zu verbessern, Beziehungen zu klären, Entwicklungsprozesse zu begleiten und Führungs- und Leitungstätigkeit zu coachen. Eine Spezialisierung der Schulpsychologen soll zudem einem effizienten landesweiten Fachangebot dienen. Der Minister informierte über Kernteams, die sich u.a. der Weiterbildung der Beratungslehrer, der Schulentwicklung, Krisenintervention sowie der Ausbildung der Lehrer in der 2. Phase und Beratung in der Berufseingangsphase und der Sucht- und Drogenprävention/Psychohygiene/Lehrergesundheit widmen. Dieser Ansatz wird von der Sektion Schulpsychologie im BDP ausdrücklich begrüßt. Diese Kernteams entwickeln tragfähige Lösungen, sind sozusagen Unterstützungsagenturen. Sie unterbreiten Vorschläge für zentrale Fortbildungen am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Abschließend wünschte der Minister der Delegiertenkonferenz einen erfolgreichen Verlauf, viele interessante und auch kontroverse Diskussionen und Gespräche. „Möge diese Konferenz mit dazu beitragen, die Psychologie zu stärken und ihre Erkenntnisse in der Thüringer Schule umfassend zu nutzen, zum Wohle unserer Schüler und unserer Lehrer.“
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