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Pressemitteilung Anti-Aging-Konzepte unterstützen falsches AltersbildUrsula Lehr erhält Großen Georg-Gottlob-Preis Nach viertägigen Beratungen geht heute in Bonn der 22. Kongress für Angewandte Psychologie mit Diskussionen rund um die Psychotherapie nach der Gesundheitsreform und einer Veranstaltung zum Thema "Gewalt in den Medien" zu Ende. Am Samstag Abend wurde der mit 10.000 Euro dotierte Große Georg-Gottlob-Preis der gleichnamigen Stiftung an die Gerontopsychologin und ehemalige Bundesgesundheitsministerin Prof. Dr. Ursula Lehr verliehen. BDP-Präsidentin Gertraud Richardt würdigte Ursula Lehr als eine aktive, engagierte, international bekannte und anerkannte Wissenschaftlerin, die auf dem Gebiet der Alternsforschung und zur Korrektur des Altersbildes Hervorragendes geleistet habe. Die Grüße der Landesregierung überbrachte Referatsleiter Heiner Bongard. Er fand anerkennende Worte für den von privaten Stiftungen wie der Gottlob-Stiftung geleisteten Beitrag zur Lösung von Problemen in der Gesellschaft. Hildegard Gottlob appellierte an Politik, Wissenschaft und Medien, sich stärker mit dem Thema Alter zu beschäftigen. Die Gesellschaft sei völlig unzureichend vorbereitet auf die vorhersehbare Bevölkerungsentwicklung. Im Interesse des einzelnen alten Menschen aber auch der Gesellschaft gelte es, Möglichkeiten sinnvollen Tuns weit über die bisherige Altersgrenze für das Berufsleben hinaus zu eröffnen. Zudem seien individuelle Angebote von Wohnformen erforderlich, die eine bezahlbare Geborgenheit bieten. In seiner Laudatio hob Dr. Andreas Kruse, Leiter des Gerontologischen Instituts der Universität Heidelberg, unter anderem Ursula Lehrs Kreativität und nie abhanden gekommene Fähigkeit zum Staunen hervor, wie sie bedeutende Wissenschaftler auszeichnet. Sie habe einen großen Beitrag zur Etablierung der Gerontologie in Deutschland geleistet und einen wichtigen Anstoß zur neuen kulturellen Interpretation der späten Lebensphase gegeben. [ Weitere Informationen unter psychologenkongress.de ]
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