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Pressemitteilung
Nr. 25/05
11. November 2005
Georg-Gottlob-Studienpreis verliehen
Psychologenkongress in Potsdam setzte seine Beratungen fort
Beim 23. Kongress für Angewandte Psychologie wurde heute der mit 10.000
Euro dotierte Georg-Gottlob-Studienpreis verliehen. Die Georg-Gottlob-Stiftung
und der Berufsverband Deutscher Psychologen würdigen mit dieser Auszeichnung
hervorragende Diplomarbeiten im Fach Psychologie.
Aus insgesamt 122 eingereichten Arbeiten hatte die Jury* in mehreren Schritten
sieben ausgewählt, die heute am 11. November im Rahmen eines öffentlichen
Kolloquiums präsentiert wurden. Die Verfasser stellten sich den Fragen der
Jury, die anschließend vier Bewerber auszeichnete. Stefan Brunhöber
erhielt den Preis für seine Arbeit über eingebildete Hässlichkeit
und die Diagnose der Körperdysmorphen Störung (KDS). „Hypnose
bei medizinischen Eingriffen“ lautete das Thema der ebenfalls ausgezeichneten
Arbeit von Stefan Junker. Jochen Stiens Arbeit befasste sich mit dem Training
sozialer Kompetenz für Patienten mit Altersdepression. Auch die Arbeit von
Beate Streit von der TU Dresden, die sich mit dem hochaktuellen Thema „Ist
Bereitschaftszeit von Ärzten im Krankenhaus Arbeitszeit?“ aus psychologischer
Sicht befasst hatte, wurde geehrt.
Stellvertretend für die Ausgezeichneten danke Stefan Brunhöber der
Stifterin und der Jury. Der Preis bedeute eine starke Motivation für die
Zukunft.
Der Preis ist nach dem Studenten der Psychologie Hans-Georg Gottlob benannt.
Er starb 1988 im Alter von 22 Jahren an den Folgen multipler Sklerose. Im Andenken
an ihren einzigen Sohn errichtete Hildegard Gottlob die Georg-Gottlob-Stiftung
als eine gemeinnützige und mildtätige Einrichtung.
*Hildegard Gottlob, Christian Loffing, Prof. Hans-Werner Bierhoff und die ehemalige
BDP-Präsidentin Gertraud Richardt
Christa Schaffmann, Pressesprecherin Glinkastr. 5, 10117 Berlin Tel. (49) 30 - 209 149 59 Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org
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