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Pressemitteilung
Nr. 10/06
6. Mai 2006

Gesünder durch mehr Wissen

BDP unterstützt EU-Vorhaben zur Stärkung der psychischen Gesundheit

Die Delegierten des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen haben sich auf ihrer Tagung in Magdeburg für die Unterstützung der psychischen Gesundheit in Europa, insbesondere die unter dem Titel "Mental Health Promotion and Prevention" zusammengefassten EU-Projekte ausgesprochen. Die Zunahme psychischer Störungen und Erkrankungen, hohe Suizidraten und steigende Kosten im Gesundheitswesen gebieten Maßnahmen zur Förderung und Prävention in diesem Bereich. Der BDP wird diese Entwicklung in Deutschland vorantreiben und zur inhaltlichen Vertiefung der Konzeptentwicklung beitragen.

Die traditions- bzw. kulturbedingten Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten lassen es kurzfristig nicht zu, einheitliche Maßnahmen für alle EU-Länder vorzuschlagen. Für alle aber gilt, dass die Bevölkerung zu wenig über psychische Gesundheit und über all die sozialen, umfeldbedingten und wirtschaftlichen Faktoren weiß, die das psychische Wohlbefinden beeinflussen können.

Der BDP sieht deshalb seine Aufgabe vor allem in der Vermittlung psychologischen Wissens – sowohl mit Blick auf eine breite Öffentlichkeit als auch bezogen auf politische und Fachgremien. Psychologen werden ihre Einflussmöglichkeiten nutzen, um vor allem in der Gesundheitspolitik; der Beschäftigungs- und Integrationspolitik ein Bewusstsein für die Komplexität psychischer Gesundheit zu schaffen. Der BDP richtet den Blick dabei insbesondere auf Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie auf die Arbeitswelt als einen Bereich, in dem Prävention starke Wirkung erzielen kann. Er wird die Kosten sozialer Ausgrenzung transparent machen und so eine Reihe von Vorhaben (Antidiskriminierungsrichtlinie/Gesetz zur Gleichberechtigung, Rahmenabkommen über arbeitsbedingten Stress, gemeindenahe Versorgung psychisch Kranker) unterstützen.


Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 209 149 59
Fax: (49) 30 - 209 149 66
E-Mail: presse@bdp-verband.org