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Pressemitteilung Zu großes Risiko - zu geringer NutzenBDP spricht sich gegen Vorratsdatenspeicherung aus Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) spricht sich gegen die vom Bundesjustizministerium geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes aus. In der beabsichtigten Vorratsdatenspeicherung sieht der Verband einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Grundrechte, das Kommunikations- und Bewegungsverhalten der Bevölkerung. Diplompsychologen und Psychologische Psychotherapeuten würden ebenso wie andere Berufsgruppen durch die sechsmonatige Speicherung aller Handy-, Telefon- und E-Mail-Kontakte zur Nutzung durch Polizei und Nachrichtendienste beeinträchtigt. "Wer darum weiß, dass das eigene Verhalten protokolliert wird, verhält sich anders", erklärte die Präsidentin des BDP, Carola Brücher-Albers. So könnten Menschen sich künftig in kritischen Lebenssituationen scheuen, Beratungsstellen, Psychologen und Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Der Vorstand des BDP ruft seine Mitglieder dazu auf, sich in Briefen an Bundestagsabgeordnete gegen die Vorratsdatenspeicherung auszusprechen und/oder sich an der Sammelklage gegen das Gesetzesvorhaben zu beteiligen: Musterbrief (doc, zip).
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