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Pressemitteilung VPP im BDP: GEK-Report widerlegt nicht Wirksamkeit von PsychotherapieMit Nachdruck stellt der VPP im BDP die Schlussfolgerung des diesjährigen GEK-Report ambulant-ärztliche Versorgung infrage, die Daten für die ambulanten Kurzzeitpsychotherapien hätten "keine deutlich nachweisbaren positiven Wirkungen" gezeigt. In einer aktuellen Stellungnahme an die Gmünder Ersatzkasse (GEK) unterstreicht die stellvertretende Vorsitzende des VPP, Eva Schweitzer-Köhn, dass diese Bewertung bei genauer Betrachtung der Daten nicht aufrechtzuerhalten ist. Die Daten zeigten im Gegenteil, dass Psychotherapie sowohl Arztbesuche als auch Medikamentenverordnungen und Krankenhaustage reduziert. Klärungsbedarf sieht der VPP im BDP auch bezüglich der Frage, inwieweit die in der Studie gewählten Parameter geeignet sind zur Messung der Veränderung des Gesundheitszustands durch Psychotherapie. Leider nicht untersucht wird im GEK-Report nämlich die entscheidende Frage nach der Wirkung der Psychotherapie auf die Veränderung der psychischen Symptomatik, derentwegen die Versicherten die Psychotherapie aufgenommen haben. Natürlich hält der Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Versorgungsforschung für dringend geboten, doch sollte sie unter fachlichen Gesichtspunkten geschehen. Fazit der stellvertretenden VPP-Bundesvorsitzenden: "Dass Psychotherapie wirksam ist und langfristig öffentliche Gelder einspart, ist mehrfach nachgewiesen worden und kann auch durch diesen GEK-Report nicht widerlegt werden." Die GEK schadet mit der Verbreitung ihrer Aussagen dem Ansehen der Psychotherapie und damit auch den Patienten, die Psychotherapie in Anspruch nehmen.
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